Presseinformationen der NürnbergMesse

23.09.2011
Jubiläum: Bau- und Vergabeausschuss der NürnbergMesse tagt zum 100. Mal
  • Investitionen in Höhe von 580 Millionen Euro fachkundig begleitet
  • Zum Jubiläum Wechsel an der Spitze: Stadtrat Hans Paul Seel wird als Nachfolger von berufsmäßigem Stadtrat a. D. Dr. Roland Fleck neuer Vorsitzender
Bauen, Sanieren, Instandhalten – bei einem Gelände, wie dem der NürnbergMesse, das sich heute auf rund 160.000 m² überdachter Ausstellungsfläche erstreckt, gibt es immer etwas zu tun. Damit all diese Tätigkeiten im Sinne des Aufsichtsrates ausgeführt werden, wurde 1990 der Bau- und Vergabeausschuss ins Leben gerufen. Dieses Gremium von fünf Vertretern aus dem Aufsichtsrat der NürnbergMesse trat am 23. September 2011 zum einhundertsten Mal zusammen, um über die Vergabe von Bauvorhaben und Gewerken zu entscheiden und längerfristige Planungen beratend zu begleiten.
 
"Das Gelände der NürnbergMesse erstreckt sich heute auf rund 160.000 m² überdachter Ausstellungsfläche."
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Seit 1990 ist das Gelände der NürnbergMesse um rund 60.000 m² gewachsen. Gleichzeitig wurden rund 580 Millionen Euro in Bauprojekte, Sanierungen und Ausbauten investiert. Dies entspricht in etwa 2.000 Einfamilienhäusern und ist mit einer Kleinstadt wie Greding zu vergleichen. Um die reibungslose Abwicklung all dieser Projekte zu garantieren, hat der Aufsichtsrat der NürnbergMesse vor 21 Jahren mit dem Bau- und Vergabeausschuss ein Gremium ins Leben gerufen, das speziell die baulichen Tätigkeiten im Blick hat. Den Vorsitz des Ausschusses hatte bisher Dr. Roland Fleck inne, der 2008 dem langjährigen Vorsitzenden und ehemaligen Stadtrat Karl Pabst nachfolgte und nun im August dieses Jahres als Geschäftsführer zur NürnbergMesse wechselte. Nach einstimmiger Entscheidung des Bau- und Vergabeausschusses der NürnbergMesse von heute wird künftig Stadtrat Hans Paul Seel dem Gremium vorsitzen.

Beratung und Vergabe von Gewerken

Der Auftrag des Ausschusses ist es, sowohl beratend wie auch beschließend tätig zu sein. Gleichzeitig wirkt er als Kontrollorgan in Bezug auf die Bauausgaben durch die Geschäftsführung der NürnbergMesse. Die Hauptaufgabe jedoch umfasst die Beratung bei langfristigen Planungen im Messezentrum sowie zur Vorbereitung größerer Bauvorhaben und Großreparaturen. Die insgesamt fünf Vertreter der Stadt Nürnberg, des Freistaates Bayern und der Handwerkskammer für Mittelfranken überwachen beispielsweise Ausschreibungen von Architektur- oder Gewerkvergaben und werden von der Bauabteilung der NürnbergMesse während der gesamten Planungs- und Ausführungsphase fortlaufend informiert. Der regionale Aspekt ist dabei nicht zu unterschätzen: Rund 70 % der Aufträge blieben in der Metropolregion Nürnberg. Damit ist die NürnbergMesse ein bedeutender Auftraggeber für das Bau- und Bau-Nebengewerbe in Stadt und Region.

"Eingerahmt von den beiden neuen Geschäftsführern der NürnbergMesse - Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann - drei der Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses: Hans Paul Seel, Stadtrat der Stadt Nürnberg und neuer Vorsitzender des Gremiums, Marianne Stenek-Flaig, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und Arno Hamburger, Stadtrat der Stadt Nürnberg (nicht anwesend Dr. Rolf-Dieter Jungk, Bayerische Staatskanzlei und Prof. Dr. jur. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für Mittelfranken)"
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Funktionales Gelände steigert Wettbewerbsfähigkeit

„Den wichtigsten Meilenstein im letzten Jahrzehnt haben wir mit dem Bau des Kongresszentrums CCN Ost sowie mit den Hallen 7A und 4A gesetzt“, so Dr. Roland Fleck, Geschäftsführer der NürnbergMesse. „Die Bedeutung dieses Bauprojektes ist enorm. Seit Fertigstellung des für über 3.300 Personen geplanten Kongresszentrums mit direkter Anbindung zu zwei flankierenden Messehallen hat sich der Umsatz, den unser Geschäftsbereich ‛Gastveranstaltungen und Kongresse’ generiert, mehr als verdoppelt. Mit diesem hochmodernen Gebäudekomplex haben wir uns in die Riege der internationalen Player katapultiert.“ In den nächsten Jahren allerdings werden die Kräne und Baumaschinen auf dem Gelände wohl seltener zu sehen sein, denn die großen Bauvorhaben sind jetzt erst einmal abgeschlossen. „Kurz- und mittelfristig werden wir weniger in Hardware als vielmehr in Software investieren, also in Messen und Veranstaltungen am Messe- und Kongressplatz Nürnberg und in strategischen Zielmärkten auf dem Globus. Für die Immobilienentwicklung der NürnbergMesse heißt dies, dass der Bau einer Halle 3A als Neubauprojekt dennoch auf unserer mittelfristigen Agenda steht, der Fokus der kommenden Jahre aber eindeutig den Investitionen in die Qualität des Geländes gehört“, so Dr. Fleck mit Blick in die Zukunft.

Über die NürnbergMesse Group

Die NürnbergMesse ist eine der 20 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse sowie circa 35 geförderte Firmengemeinschaftsstände am Standort Nürnberg und weltweit. Jährlich beteiligen sich rund 30.000 Aussteller (Internationalität 36 %), 975.000 Fachbesucher (Internationalität 21 %) und 405.000 Konsumenten an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen der NürnbergMesse Group, die mit Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien und Italien präsent ist. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von rund 44 Vertretungen, die in 91 Ländern aktiv sind.
 
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