Messeprofis von morgen

Wie ist es, als Azubi bei der NürnbergMesse? Zwei Auszubildende im Gespräch über Erwartungen und Erfahrungen. /// von 

Unsere Auszubildenden Alena Miller und Michael Gröbel im Gespräch; Foto: NürnbergMesse

Zehn junge Menschen haben zum 1. September ihre Ausbildung bei der NürnbergMesse begonnen. Sie werden in den kommenden Jahren alle Facetten des Messeunternehmens kennenlernen. Wie fühlt sich der Start als Azubi an? Und was berichtet ein Azubi im dritten Lehrjahr über die Ausbildung? NMfair.mag lädt zum Erfahrungsaustausch unter zukünftigen Messeprofis.

Auszubildende der NürnbergMesse

Wir begrüßen unsere neuen Azubis; Foto: NürnbergMesse

Alena Miller: In welchem Ausbildungsjahr bist du und in welchen Bereichen hast du schon gearbeitet?
Michael Gröbel: Ich bin jetzt im dritten Ausbildungsjahr als Veranstaltungskaufmann. Begonnen habe ich meine Ausbildung in der Abteilung, die Kongresse und Gastmessen betreut, danach war ich im Zentraleinkauf und habe hauptsächlich kaufmännische Aufgaben bearbeitet. Eine längere Zeit war ich anschließend im Veranstaltungsteam, das für die BIOFACH und VIVANESS verantwortlich ist und in der Abteilung International Pavillons, die im Ausland Gemeinschaftsstände für bayerische und deutsche Unternehmen organisiert. Weil mich auch die technische Seite des Messebetriebs interessiert, war ich danach im Facility Service, wo ich u.a. mit den Themen Logistik, Sicherheit, Fuhrpark und Veranstaltungstechnik beschäftigt war. Aktuell bin ich im Veranstaltungsteam der GaLaBau, die gerade erfolgreich zu Ende gegangen ist.
Michael Gröbel: Warum hast du dich für deinen Ausbildungsberuf und die NürnbergMesse entschieden?
Alena Miller: Als Schülerin habe ich in meiner Freizeit als Kellnerin gejobbt, u.a. auf dem Erlanger Schlossgartenfest und den Bayreuther Festspielen. Als wir von Lilly Messegastronomie für eine Veranstaltung in der NürnbergMesse gebucht waren, hat mich die Architektur und die Atmosphäre auf dem Gelände extrem beeindruckt. Zuhause habe ich mich dann mehr mit der NürnbergMesse als Arbeitgeber beschäftigt und mich beworben – und zum Glück hat es geklappt!
Alena Miller: Wie war dein Weg zur NürnbergMesse?
Michael Gröbel: Allgemein ist alles, was mit Organisieren und Planen zu tun hat, mein Ding! Zum Beispiel kümmere ich mich im Sportverein um die Organisation von Sommerfest, Weihnachtsfeier und Ausflügen. Als ich mit der Schule auf der Ausbildungsmesse vocatium war, ist mir aufgefallen, dass die Veranstaltungen hier auf dem Gelände, ja auch geplant werden müssen. Daraufhin habe ich mich beworben.
Michael Gröbel: Wie lief denn dein Start bei der NürnbergMesse?
Alena Miller: Ich bin jetzt knapp einen Monat hier und fühle mich richtig gut aufgehoben! Die Kollegen in der Telefonzentrale und dem Besucherservice, wo ich gerade bin, sind sehr nett und haben mich toll aufgenommen. Meine ersten Aufgaben waren das Bearbeiten von rückläufigen Flyern und das Beantworten von Anfragen am Telefon. In der kurzen Zeit habe ich dabei schon lustige Geschichten erlebt und interessante Gespräche geführt.

Auszubildende der NürnbergMesse

Mit viel Spaß in die Ausbildung; Foto: NürnbergMesse

Michael Gröbel: Es sind schon viele Termine, die am Anfang auf einen zukommen. Wie war das für dich?
Alena Miller: Stimmt, das war schon viel Programm! Aber ich fand die Schulungen z.B. zu Outlook, Excel, Word und anderen Grundlagen enorm wichtig. Und auch der Zeitpunkt hat genau gepasst, weil wir Neustarter ja noch nicht in den Abteilungen eingearbeitet sind. Bis gestern waren wir auf den Thementagen. In idyllischer Umgebung am Brombachsee haben wir Aufgaben zum Thema Kommunikation bearbeitet und uns – Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr – nebenbei kennengelernt. Es ist schon toll, wie wir gleich von Beginn an gefördert werden – und wenn ich das mit anderen Unternehmen vergleiche, ist das auch etwas extravagant.
Alena Miller: Wie ist denn dein Fazit im dritten Lehrjahr?
Michael Gröbel: Gerade am Anfang verliert man bei den 50 Abteilungen der NürnbergMesse schon mal den Überblick. Ich fand es spannend, dass man während der Ausbildung mindestens eine Abteilung aus der Verwaltung und der Technik sowie ein Veranstaltungsteam kennenlernt. Für uns als Azubis gibt es keine Schranken bei der NürnbergMesse. Man ist überall mit dabei, wird miteinbezogen und darf sich alles anschauen – auch jede einzelne Messe!
Michael Gröbel: Was denkst du, was du in einem Jahr sagen wirst?
Alena Miller: Ich hoffe, dass ich mich dann auf dem Messegelände auskenne und mich nicht mehr verlaufe! Bei unserem Geländerundgang ist mir erst bewusst geworden, wie komplex das Messezentrum ist – und wie groß! In einem Jahr will ich natürlich auch viele der Mitarbeiter kennengelernt haben.
Alena Miller: Hast du denn schon Pläne für nach der Ausbildung?
Michael Gröbel: Ich möchte auf jeden Fall gerne bei der NürnbergMesse bleiben. Wenn sich eine interessante Stelle für mich ergibt, werde ich mich darauf bewerben. Mit meiner Mittleren Reife könnte ich mir aber auch vorstellen, das Abi nachzuholen oder zu studieren. Die NürnbergMesse ist mein Plan A!

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