Zu Tisch mit Klara Ahlers

NM fair.mag-Serie: Der kulinarische Fragebogen, ausgefüllt von Genussmenschen, Schnellessern und Immer-Hungrigen  /// von 

Zu Tisch mit Klara Ahlers Foto: istockphoto.com/tbralnina

Vom 15.-18. Februar 2017 versammelte sich im Nürnberger Messezentrum wieder die Branche zur VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik. Am Gemeinschaftsstand eines der beiden ideellen Träger der VIVANESS, NATRUE, präsentierte sich auch das Unternehmen Laverana mit der Marke lavera Naturkosmetik. Klara Ahlers ist dort seit 1997 Geschäftsführerin. Eingestiegen ist sie ins Unternehmen 1990 als Marketingleiterin. Schon 1988 eröffnete sie den „Cremetopf“ in Göttingen – „eines der ersten Naturkosmetikfachgeschäfte weltweit“. Klara Ahlers steht aber nicht nur für das Unternehmen Laverana, sondern ist auch Präsidentin bei NATRUE in Brüssel. Sie läuft leidenschaftlich gerne und bezeichnet sich als „robustes Naturkind“.

Bio, das beschränkt sich bei Klara Ahlers aber keineswegs nur auf Kosmetik, sondern fängt bei den Lebensmitteln an. Wir haben die Naturkosmetik-Pionierin am Rande des Messe-Duos BIOFACH und VIVANESS, gefragt, was sie kulinarisch inspiriert.

Klara Ahlers

Foto: privat

Hier treibt meine Begeisterung Blüten:
ein Glas Prosecco mit frischen Rosenblüten und Erdbeeren.
In der Küche schwöre ich auf:
das klassische Abendbrot. Frisches Brot, etwas Salat, Tomate Mozzarella, Olivenöl, Balsamico und ein Glas Weißwein.
Die Erinnerung an meine Kindheit schmeckt nach:
frischen Kräutern aus dem Garten meiner Großmutter.
Ohne diesen Geschmack könnte ich nicht leben:
frische Butter mit der einzig wahren Erdbeerenmarmelade „Demeter Beeren Bauern Marmelade“.
Meine Top-3-Hitliste „Lieblingsessen“:
Pflücksalat mit gebratenem Fisch im Pier 51 am Maschsee, Quinoasalat mit Falafel – Cuisine alla da felice und Möhrensuppe mit Kokosmilch, Ingwer und Kerbel.
Mein einprägsamstes Erlebnis in einem Restaurant:
in einer Pizzeria in meinem Heimat-Umfeld, in Bruchhausen Vilsen, meine erste Pizza – 1979, sehr aufregend! Mein Vater war voller Unverständnis – essen ohne Kartoffeln.

So wird das gemacht, und nicht anders:
man nehme eine Bratpfanne und Nudeln, etwas Butter und Edamer – ab und zu Tomaten – und brate alles zusammen kross an – mein Sohn und seine Freunde wünschen sich mein Spezialgericht noch heute – manchmal bestehen sie auf Ketchup dazu, und der darf auch mal nicht „Bio“ sein.

Mein Allheilmittel, wenn es mir mal nicht gut geht:
Pfannkuchen (Berliner) aus der Kakaostube in Hannover.
Wenn ich für jemanden kochen dürfte, dann für:
Jamie Oliver, ich habe viele Gerichte aus seinen Kochbüchern genießen dürfen, denn er hat meinen Sohn jahrelang inspiriert – ich würde mich gern bei ihm bedanken.
Wenn ich reise, esse ich am liebsten:
ein reichhaltiges Frühstück mit frisch gepresstem Orangensaft und kalte Küche, am liebsten jede Salatvariation und Tomate Mozzarella mit gutem Brot, und… unterwegs mach‘ ich liebend gern Picknick.
Bei diesem Mahl kenne ich keine Grenzen:
Vanillequark mit Obstsalat, Himbeer-Baiser-Sahne-Nachtisch.

 

 

 

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