Brandschützer – intelligente Kombinierer gefragt

Brandschützer sichern Gebäude vor Feuer und Flammen. Ein Job, der Köpfchen erfordert. /// von 

Brandschutz Feuerwehr Feuertrutz Foto: NürnbergMesse

Was tun, wenn’s brennt? Wer eine Feuerlöschübung mitgemacht hat weiß, wie schnell sich ein kleiner Entstehungsbrand zur Gefahr für Leib und Leben entwickelt. Jedes Unternehmen in Deutschland muss deshalb mit Feuerlöschern ausgestattet sein – die Arbeitsstättenrichtlinie sieht hier selbst einen Zwei-Mann-Betrieb in der Pflicht. Am besten aber, es kommt erst gar nicht soweit.

Von Abschottungen und Fluchtwegen

Fluchtwege Feuertrutz Messe

Foto: NürnbergMesse

Sinnvolle Maßnahmen zum Brandschutz setzen deshalb schon vor der Entstehung eines Feuers an oder verhindern die Ausbreitung eines Brandes. Experten sprechen dabei vom vorbeugenden Brandschutz. Die Fachleute unterscheiden bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen.

Ein Beispiel: Durch einen Kurzschluss können elektrische Leitungen in Brand geraten. Um zu verhindern, dass sich ein Feuer auf einen angrenzenden Raum überträgt, werden Wanddurchbrüche mit so genannten Abschottungen versehen. Sie sichern die Feuerwiderstandsdauer der Wand an diesem Schwachpunkt.

Kommt es doch zu einem Brand, können Rauchmelder Leben retten. Sie erkennen sich ausbreitenden Rauch frühzeitig und machen anwesende Personen mit einem schrillen Alarmton auf die Gefahr aufmerksam.

Schließlich unterstützen Fluchtpläne und eine Fluchtwegbeschilderung Ortfremde bei der Orientierung im Gebäude und weisen den schnellsten Weg ins Freie.

Intelligentes Kombinieren gefragt

Brandschutzkonzept Feuertrutz

Foto: Nürnbergmesse

Doch wer kümmert sich eigentlich darum, dass der Brandschutz stimmt? Architekten, Fachplaner, Bauingenieure, Prüfsachverständige, Behördenmitarbeiter, Trockenbauer, Installateure, Brandschutzbeauftragte und viele mehr – sie sorgen alle für unsere Sicherheit.

Was ist das A und O beim vorbeugenden Brandschutz? Die intelligente Kombination baulicher, anlagentechnischer und organisatorischer Maßnahmen. Wie solche Maßnahmen im Ernstfall zusammenspielen, ist im Brandschutzkonzept dokumentiert.

Die Herausforderung dabei? Die vielen Beteiligten stehen bei jedem Bauprojekt vor der Aufgabe, gesetzlich geforderte Schutzziele mit vertretbaren Kosten zu erreichen – oft im Wechselspiel mit Designideen, die innovative Lösungen erfordern. Sachverstand, Produktkenntnisse und Wissen um gesetzliche Vorgaben sind deshalb unerlässlich.

Lösung gesucht? Gefunden!

Wie aktuelle Brandschutzlösungen aussehen, zeigen über 240 Aussteller am 17. und 18. Februar auf der FeuerTRUTZ  im Messezentrum Nürnberg. Seit 2011 ist die Fachmesse mit begleitendem Kongress im deutschsprachigen Raum die erste Anlaufstelle für alle am Brandschutz Beteiligten. Ob Brandschutztüren, oder –vorhänge, ob spezielle Anstriche oder Entrauchungsventilatoren, ob Sprachalarm- oder Löschanlage – Brandschutzexperten kommen auf der FeuerTRUTZ voll auf ihre Kosten.

Eindrücke vom Feuertrutz Kongress in Nürnberg

Foto: NürnbergMesse GmbH

Wer selbst Aufgaben im Brandschutz wahrnimmt, ist herzlich eingeladen, der FeuerTRUTZ am 17. und 18. Februar einen Besuch abzustatten.

Wer sich näher über die FeuerTRUTZ informieren möchte, findet auf der Website auch Informationen zum umfangreichen Rahmenprogramm. Geboten sind unter anderem Vorträgen in den Aussteller-Fachforen, der Treffpunkt Bildung und Karriere und spektakuläre Live-Vorführungen auf der Aktionsfläche Brandschutz.

Sie möchten mehr über Brandschutz in der Praxis erfahren? Der Brandschutzbeauftragte der NürnbergMesse spricht im Interview über seine Rolle als Berater in Brandschutzfragen.

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