Craft drinks – Die handgemachten Durstlöscher

Ein neuer Trend im Getränkemarkt?  /// von 

Craft Drinks NürnbergMesse Craft drinks - Ein neuer Trend im Getränkemarkt? Foto: istockphoto.com/ivandzyuba

Craft beers erfreuten sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit bei Verbrauchern. Sie zeichnet im Wesentlichen aus, dass sie handwerklich hergestellt, aus hochwertigen Zutaten und in unkonventionelle Geschmacksrichtungen erhältlich sind. Auf der Fachmesse BrauBeviale im letzten November konnte man sich von der Vielfalt in der sogenannten craft beer corner überzeugen. Dort gab es über 160 nationale und internationale Biere zu verkosten. “Back to the roots“ heißt die Devise beim Bier, zurück zur hohen Kunst des handwerklichen Brauens.

Craft drinks – das sind Säfte, Limos, Smoothies und Schorlen wie von Mutti gemacht.

Zeichnet sich im Bereich der Softdrinks nun eine ähnliche Entwicklung ab? Sind craft drinks, also Säfte, Limos, Smoothies und Schorlen wie von Mutti gemacht, ein neuer Trend im Getränkemarkt? Dass Kunden mehr Wert auf Biozutaten und Geschmacksvielfalt auch bei Softdrinks legen, ist schon seit einiger Zeit zu beobachten. Der Siegeszug von Bionade, Fritz Kola und Co. in Cafes, Kneipen und Privathaushalten haben das gezeigt. Und auch die Erfolgsgeschichte von Proviant Fruchtmanufaktur, die in einem Berliner Hinterhof vor sieben Jahren anfing, deutet darauf hin. Damals begannen die drei aus Erlangen

Craft drinks NürnbergMesse

BrauBeviale; Foto: NürnbergMesse

stammenden Schulfreunde Paul Löhndorf, Jan Pilhofer und Tom Wrobel Smoothies, Limos und Schorlen aus frischem Bio-Obst selbst zu mixen. Sie füllten sie von Hand ab und beklebten die Flaschen mit einem eigens entworfenen Aufkleber im Retro-Look. Mit ihrem Durstlöschmobil fuhren sie zu Straßenfesten und verkauften ihre hausgemachten Getränke, die reißenden Absatz fanden. Heute arbeiten 30 Personen für Proviant Fruchtmanufaktur. Ihre Kunden sind vor allem Bioladen-Besitzer und Gastronomen, inzwischen auch über die Grenzen Berlins und sogar Deutschlands hinaus. Auch der Großhandel hat schon angeklopft. Laut Geschäftsführer Löhndorf soll der Fokus aber auf der Gastro- und Bioszene bleiben. Auch in Zukunft. Was sich auf dem Getränkemarkt sonst noch tut, welche hochwertigen Rohstoffe und leistungsfähigen Technologien es gibt und vieles mehr erfahren Interessierte auf der nächsten BrauBeviale, der Investitionsgütermesse für die Getränkebranche, vom 8.-10. November 2016 in Nürnberg.

Craft drinks NürnbergMesse

Foto: NürnbergMesse

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