Make cheese not war: Handwerklich, Bio und extrem lecker

Käse aus der Hafenkäserei Münster /// von 

Ann-Paulin Söbbeke Produktion in der Hafenkäserei mit Geschäftsführerin und Molkereimeisterin Ann-Paulin Söbbeke; Foto: Hafenkäserei

Direkt am Hafen in Münster treffen sich Käseliebhaber mit Käpt‘n Pauli, dem Frechen Fockaffen, dem Munteren Matrosen oder dem Smarten Smutje. Dabei handelt es sich nicht etwa um die bunte Besatzung eines Schiffes, sondern um eine kleine Auswahl an Käsesorten der Hafenkäserei Münster. In der Bio-Schaukäserei, in der zahlreiche Führungen und Events stattfinden, dreht sich alles um Käse, der mit Achtung vor Umwelt, Mensch und Tier hergestellt wird – selbstverständlich in Bio-Qualität. Ann-Paulin Söbbeke, Geschäftsführerin und “Käpt’n“ der Hafenkäserei: „Bio ist für uns kein Trend, sondern selbstverständlich. Wer die Kuh nicht ehrt, ist des Käses nicht wert.“

Hafenkäserei

Schaugang der Hafenkäserei, Foto: Hafenkäserei

Hier wird der Städter zum waschechten Käsekenner

Was macht guten Käse aus? Wie wird er von Hand gemacht? Was gehört hinein und was nicht? All das vermittelt das Team der Hafenkäserei – die „Matrosen“ – mit viel Liebe zum Detail den Besuchern bei regelmäßigen Führungen. Ganz nach dem Motto: „Wenn der Städter nicht auf die Alm kommt, kommt der handgemachte Käse eben in die Stadt!“ Neben den geführten Touren kann man die Hafenkäserei aber auch als Eventlocation buchen – oder einfach vorbeischauen im Bistro, sich am Blick auf den Hafen erfreuen und dabei die angebotenen Leckereien genießen.

100 % hand-gekäst

Aus Überzeugung, Familientradition – in Ann-Paulin Söbbekes Familie macht’s in vierter Generation die Milch – und Freude am Genuss wird der Käse in der Hafenkäserei von Hand gewendet, gecoatet sowie geschmiert. Gouda- und Rotschmierkäse reifen mindestens sechs Wochen auf Fichtenholzbrettern. Alles Bio, mit ökologisch angebauten Kräutern und Gewürzen.

Hafenkäserei

Schaugang der Hafenkäserei, Foto: Hafenkäserei

Traditionelle Käse-Handwerkskunst neu interpretiert

Mit ihrer Schaukäserei interpretiert Ann-Paulin Söbbeke mit kreativen Bio-Rezepturen die traditionelle Käse-Handwerkskunst neu. Was dabei herauskommt? Zum Beispiel der Blaue Barbier, ein Bio-Rotschmierkäse mit Whisky, Rosmarin und Blaubeeren, der Freche Fockaffe, ein würziger Bio-Rotschmierkäse affiniert mit Pinkus Honigmalzbier oder der Kleine Korsar, ebenfalls ein Rotschmierkäse, dieser ist jedoch mit Rotwein affiniert. Nicht zu vergessen die aromatischen oder  milderen Sorten, wie Käpt’n Pauli (Bio-Gouda. Rahmig-mild) oder der Milde Maat (Bio-Gouda mit Walnuss-Aroma dank Bockshornklee). Und damit erklärt sich dann auch folgendes Versprechen der Hafenkäserei: „Sweet dreams are made of cheese!“ Wer das selbst erleben möchte, schaut einfach mal rein bei den Matrosen!

 

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