Nürnberg: Vom Trend zum Business

Genussstadt Nürnberg ist Foodtruck-Hauptmetropole /// von 

Streetfood Convention Erfolgreiche Premiere für die Streetfood Convention; Foto: NürnbergMesse

Jetzt strahlt es wieder im vorweihnachtlichen Glanz: das „Städtlein aus Holz und Tuch“, der Nürnberger Christkindelsmarkt. Ganz vorne mit dabei sind Nürnberger Lebkuchen und natürlich die Nürnberger Rostbratwürste. Als „Drei im Weggla“ sind sie von Alters her die Vorläufer des Streetfoods – das, für was heute vor allem Foodtrucks stehen. Davon gibt es in Nürnberg besonders viele – ist Nürnberg doch die Hauptstadt der Foodtrucks. Nirgendwo sonst sind mehr der trendigen Mobile unterwegs, hier ist die Zentrale von „Foodtrucks Deutschland“, und hier ist Klaus P. Wünsch zuhause, der die Zentrale betreibt und als der „Mr. Foodtruck“ in Deutschland gilt. Wünsch ist ehemaliger NürnbergMesse-Mitarbeiter, und so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die neue Veranstaltung „Street Food Convention“ dieser Tage in der NürnbergMesse stattfand.

Zehntausende Besucher

Foodtrucks, Street Food, Events im Freien, bei denen das kulinarische Erlebnis im Vordergrund steht: Seit ein paar Jahren entwickeln sich diese Konzepte zu einem wahren Trend. Und Nürnberg ist Vorreiter. Auch, was spezifische Veranstaltungen dazu anbelangt.

Dazu gehören die großen Foodtruck RoundUps mit Zehntausenden Besuchern vor dem Messe- und Convention Center, und dazu gehört auch die Street Food Convention in Nürnberg. Hier dreht sich alles um das Street Food-Business: Wie betreibt man einen Foodtruck? Wo findet man den geeigneten fahrbaren Untersatz? Welche Hygienevorschriften gibt es? Und wo darf man sein Essen verkaufen? Antworten auf alle Fragen rund um das Geschäft mit dem außergewöhnlichen Genuss gab es auf der neuen Convention im Rahmen der BrauBeviale – initiiert und organisiert vom Szene-Vater Klaus P. Wünsch zusammen mit dem Team der NürnbergMesse. Das zweitägige Treffen startete mit dem letzten Tag der BrauBeviale, der in diesem Jahr wichtigsten internationalen Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft in Nürnberg.

Trendthema besetzt und Synergien geschaffen

„Street Food ist unkonventionell – ähnlich wie die Kreative Bierkultur, Trendthema der diesjährigen BrauBeviale“

Das ist für Besucher beider Veranstaltungen eine tolle Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen. Street Food ist unkonventionell – ähnlich wie die Kreative Bierkultur, Trendthema der diesjährigen BrauBeviale. In beiden Szenen geht es um handwerklich hergestellte Produkte, bei denen eine individuelle Note und hohe Qualität im Vordergrund stehen. Herz und Hand spielen bei kulinarischen Highlights eine wichtige Rolle“, sagt BrauBeviale -Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait.

Natürlich gibt es Nürnberger oder Fränkische Bratwürste auch mal aus dem Foodtruck – aber vor allem vieles andere. Wer wie Klaus P. Wünsch aus Sparerips-Fleisch, spezieller Soße und eigens gebackenem Brötchen einen RibWich kreiert, dem scheint die Fantasie jedenfalls keine Grenzen zu setzen.

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