Eine Weihnachtsbaumgeschichte

Bio-Weihnachtsbäume liegen im Trend. Die Nische wächst. Vorreiter in Nürnberg ist einer der großen Werkstätten:Messe-Aussteller, noris inklusion. Und auch die NürnbergMesse selbst geht bei ihrem Weihnachtsbaum im Gardemaß mit gutem Beispiel voran. /// von 

NMfairmagBeitrag_oekologischeWeihnachtsbaeume Wer seinen Weihnachtsbaum direkt im Wald holen möchte, kann das bei vielerorts tun, oft mit geführten Spaziergängen. Der Wuchs ist dann meist nicht ganz so ebenmäßig, dafür ist er „Natur pur“ / Urheber: istockphoto.com/martinedoucet

Er ist der höchste Weihnachtsbaum Nürnbergs: 14 Meter hoch prangt die Fichte der NürnbergMesse weithin sichtbar vor den Hallen, Fanal für die kommende Weihnachtszeit und Schlusspunkt des erfolgreichsten Jahres in der Geschichte der NürnbergMesse. Der Baum ist ohne Spritzmittel und Kunstdünger gewachsen, wie Ronny Grabinger, Inhaber des beauftragten Gartenbauunternehmens und ServicePartners der Messe, bestätigt. Auch auf Regionalität wurde Wert gelegt, stammt die Fichte doch aus dem nahen Fürstlich Castell‘schen Forst. 

Nachschub kommt!

Kim-vor-Café Noris Inklusion

Werkstatt-Beschäftigter Kim Lekphet ist ein enthusiastischer Weihnachtsbaumverkäufer. Die Bio-Tannen, von denen er eine bereits für den Transport verpackt hat, gibt es gleich nebenan im Freigelände. Weihnachten kann kommen! Foto: noris inklusion

Wer auch für zuhause einen ökologisch korrekten Weihnachtsbaum will, ist bei noris inklusion richtig. Die Werkstatt für behinderte Menschen gehört zu den großen Ausstellern der Werkstätten:Messe und hat seine Christbäume sogar vom Öko-Landbauverband Biokreis zertifizieren lassen. „Die Nachfrage ist so groß, dass wir kurz vor Weihnachten nochmal nachliefern lassen müssen“, sagt Michael Volland, der Leiter der „Natur-Erlebnis-Gärtnerei“ von noris inklusion. Er ist stolz darauf, sowohl „Bio“ als auch „regional“ anbieten zu können, zwei Labels, die immer mehr gefragt sind.

 

 

 

Wachstum prognostiziert

Den Trend bestätigt Ursula Geismann, Sprecherin des Hauptverbandes der deutschen Holzindustrie. „Das ist eine Nische, die wächst. Die Leute wollen Giftstoffe vermeiden und kaufen vermehrt Bio-Weihnachtsbäume. Letztes Jahr betrug der Anteil fünf Prozent, 2018 wird dieser sicherlich weiter gestiegen sein.“  

Ebenfalls mit gutem Beispiel voran geht die Stadt Nürnberg. Auch wenn der Messe-Weihnachtsbaum den der Stadt vor dem Hauptbahnhof um zwei Meter überragt – regional und natürlich gewachsen ist auch dieser. Wie sich das für die BioMetropole Nürnberg eben gehört.

 

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest, entspannte Tage mit schönen Begegnungen und ein frohes, erfülltes neues Jahr. In diesem sind wir dann wieder für Sie da, mit wissenswerten News und unterhaltsamen Geschichten rund um die Veranstaltungen in der NürnbergMesse.

Ihre NMfair.mag-Redaktion 

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