Vier Messen, vier Branchen, vier unterschiedliche Zielgruppen: Für Pirlo ist diese Präsenz kein Zufall, sondern Teil einer klaren Strategie. Das Unternehmen nutzt die Veranstaltungen der NürnbergMesse, um Kunden zu treffen, neue Märkte zu erschließen, Trends aufzunehmen – und sichtbar zu machen, was im persönlichen Gespräch oft schneller gelingt als über digitale Kanäle. „Natürlich funktionieren Zoom-Calls oder E-Mails“, sagt Dubiel. „Aber persönliche Gespräche sind einfach etwas anderes.“
Dabei sind die Messewelten durchaus verschieden. Die FACHPACK steht für Verpackung, die BIOFACH für Bio-Lebensmittel und Nachhaltigkeit, dieInterzoo für die internationale Heimtierbranche, die European Coatings Show für Farben, Lacke und Beschichtungen. Für Pirlo ergeben sich daraus unterschiedliche Gesprächsanlässe – aber ein gemeinsamer Nenner: der direkte Austausch.
Präsenz statt bloßer Produktpräsentation
Natürlich funktionieren heute auch Videokonferenzen, E-Mails und digitale Präsentationen. Doch für Pirlo ersetzen sie nicht das, was auf einer Messe entsteht: zufällige Begegnungen, direkte Rückfragen, persönliche Eindrücke und Gespräche, die sich nicht planen lassen. „Viele gute Gespräche entstehen ganz spontan“, sagt Dubiel. Gerade bei komplexen Produkten und individuellen Lösungen spielt Vertrauen eine wichtige Rolle.
Wer ausstellt, zeigt nicht nur Produkte, sondern Haltung, Kompetenz und Nähe zum Markt.
Messen seien deshalb nicht nur ein Ort, an dem Unternehmen verkaufen. Sie sind auch Bühne, Kontaktfläche und Resonanzraum. Wer ausstellt, zeigt nicht nur Produkte, sondern Haltung, Kompetenz und Nähe zum Markt. Für Pirlo ist genau das entscheidend – besonders dann, wenn unterschiedliche Branchen mit sehr unterschiedlichen Anforderungen angesprochen werden.



