Warme Frühlingssonne, Kinderlachen und geselliges Treiben auf dem Gelände der Natur‑Erlebnis‑Gärtnerei, dazu Gespräche, Musik und der Duft vom Grill. Beim Kräuterfest von noris inklusion wurde der Start in die Gartensaison gefeiert und zugleich ein Ort geöffnet, an dem Begegnung ganz selbstverständlich entsteht. Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, über das Gelände zu schlendern, Pflanzen zu entdecken, an Mitmachaktionen teilzunehmen oder einfach zu verweilen.
Für noris inklusion sind solche offenen Feste mehr als ein klassischer Veranstaltungstag. „Hier ist Zeit und Raum für die Stadtgesellschaft, die Arbeit der noris inklusion und die Menschen dahinter kennenzulernen“, sagt Wiebke Goldhammer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Beschäftigten mit Beeinträchtigung sind an diesem Tag Gastgeberinnen und Gastgeber. In ihrem vertrauten Umfeld können sie ihre Kompetenzen zeigen und kommen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Oft seien auch Menschen dabei, die noris inklusion zuvor noch nicht kannten. „Meist werden sie von Freunden oder Familie darauf aufmerksam gemacht“, so Goldhammer.
Arbeitsort und Begegnungsraum
Die Natur‑Erlebnis‑Gärtnerei ist dabei bewusst Arbeitsort und Begegnungsraum zugleich. „Viele Menschen haben im Alltag nur wenige Berührungspunkte mit Menschen mit Behinderung, weil strukturelle Barrieren ihre Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt nach wie vor erschweren“, erklärt Goldhammer. In der Gärtnerei zeige sich, dass Zusammenarbeit funktioniert – mit professionellem Anspruch und klarer Dienstleistungsorientierung.
Diese Offenheit prägt auch die Atmosphäre beim Kräuterfest. Trotz des großen Andrangs bleibt der Umgang miteinander ruhig und freundlich. „Wertschätzung und gegenseitiger Respekt stehen bei uns im Vordergrund“, sagt Goldhammer. Viele Besucherinnen und Besucher spiegeln genau das zurück: Sie nehmen die Ruhe, die Freundlichkeit und den respektvollen Umgang miteinander wahr.



