Manchmal braucht es Zeit, um lang gehegte Wünsche zu verwirklichen oder den Blick auf das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu richten. Mit myTime unterstützen wir unsere Mitarbeitenden dabei, sich diesen Freiraum bewusst zu nehmen. Das Angebot ermöglicht es ihnen, sich über mehrere Monate aus dem Arbeitsalltag zurückzuziehen und persönliche Ziele in den Mittelpunkt zu stellen.
Heike Roggenbuck, Assistentin der Business Unit Business Development, erfüllte sich einen langjährigen Traum von einer sechsmonatigen Auszeit. Ohne festen Plan reiste sie durch Europa, arbeitete in verschiedenen Projekten mit und sammelte unterwegs zahlreiche Erfahrungen und Begegnungen. Für Maximilian Hensel, Pressereferent bei der NürnbergMesse, bedeutete myTime drei Monate in Südamerika. Gemeinsam mit seiner Frau verbrachte er Zeit bei ihrer Familie in Rio de Janeiro und nutzte die Auszeit, um Brasilien sowie Chile, Argentinien und Bolivien intensiver kennenzulernen. Im Doppelinterview berichten beide von besonderen Momenten, persönlichen Erkenntnissen und ihrer Rückkehr zur NürnbergMesse.
Wofür habt ihr eure myTime genutzt und warum war genau dieser Zeitpunkt der richtige dafür?
Heike Roggenbuck:
Schon seit vielen Jahren hatte ich den Wunsch, mir einmal eine längere Auszeit zu nehmen. Als sich die Möglichkeit ergab, Urlaubstage, Überstunden und myTime zu kombinieren, habe ich die Chance ergriffen und mir sechs Monate Zeit genommen. Einen festen Plan hatte ich dabei bewusst nicht. Ich wollte mich treiben lassen und spontan entscheiden, worauf ich Lust habe. So arbeitete ich in verschiedenen Workaway-Projekten mit, wanderte mit einem Esel durch die Cevennen, half bei Renovierungsarbeiten in Frankreich, betreute Welpen auf Kreta und erkundete zahlreiche Orte in Europa.
Maximilian Hensel:
Ich habe mir eine dreimonatige myTime genommen, um mit meiner Frau eine längere Zeit bei ihrer Familie in Rio de Janeiro zu verbringen, ihr Heimatland intensiver kennenzulernen und durch Südamerika zu reisen. Mit myTime konnte ich mir diesen Traum erfüllen. Einen perfekten Zeitpunkt für eine solche Auszeit gibt es wahrscheinlich nie. Umso dankbarer bin ich meinem Team, das mich in dieser Zeit unterstützt und vertreten hat.
Welcher Moment oder welche Erfahrung ist euch aus eurer Auszeit besonders in Erinnerung geblieben?
Heike Roggenbuck:
Es gibt viele besondere Erinnerungen, doch die Wanderung mit meinem Esel Origan durch die Cevennen gehört definitiv dazu. Gemeinsam rund 225 Kilometer zurückzulegen und dabei im Tempo des Tieres unterwegs zu sein, hat mich geprägt. Der Esel hat mich zur Entschleunigung gezwungen und mir gezeigt, wie gut es tut, nicht immer alles möglichst schnell erledigen zu wollen. Ebenso in Erinnerung geblieben sind die vielen Begegnungen mit Menschen, beeindruckende Landschaften und die seltenen Momente, in denen ich einfach einmal gar nichts getan habe. Eine ganz besondere Erinnerung begleitet mich bis heute jeden Tag: Während meiner Zeit auf Kreta ist mein Hund bei mir „hängen geblieben“. Er erinnert mich noch heute an diesen besonderen Abschnitt meiner Reise.
Maximilian Hensel:
Besonders spannend war für mich, den Alltag in Rio de Janeiro zu erleben. Während eines längeren Aufenthalts erlebt man ein Land ganz anders. In Erinnerung geblieben sind mir vor allem viele spontane Begegnungen mit Freunden, Events mit der Familie und Begegnungen mit Menschen im Alltag. Erst durch diese Erfahrungen bekommt man ein echtes Gefühl dafür, wie die Menschen vor Ort leben.



