• 02.09.2026

Willkommen bei der NürnbergMesse: Der erste Tag des Ausbildungsjahrgangs 2026

16 Nachwuchskräfte, viele neue Eindrücke und ein Programm, das weit über den klassischen ersten Arbeitstag hinausgeht: Am 1. September starteten zehn Auszubildende und sechs dual Studierende bei der NürnbergMesse in ihre berufliche Zukunft. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur organisatorische Themen, sondern auch das Kennenlernen, der Austausch und das Ankommen in einem neuen Umfeld.

Geschrieben von Johanna Köhler

16 Auszubildende und dual Studierende posieren auf Gruppenbild im Foyer der NürnbergMesse.

Der erste Tag beginnt nicht mit langen Vorträgen oder trockenen Präsentationen. Stattdessen füllt sich der Saal Paris im NCC West nach und nach mit neuen Gesichtern, ersten Gesprächen und einer spürbaren Vorfreude auf die kommenden Jahre. Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass hier niemand allein startet. Die Azubis des Vorjahres haben bereits vor Ausbildungsstart verschiedene Kennenlerntreffen organisiert und dafür gesorgt, dass aus Namen auf einer Bewerberliste längst erste Kontakte geworden sind. Entsprechend schnell kommt die Gruppe miteinander ins Gespräch. Schon nach kurzer Zeit prägen neugierige Fragen, erste gemeinsame Gespräche und ein reger Austausch die Atmosphäre im Raum. „Heute früh hatte ich gemischte Gefühle, vor allem Aufregung und Freude. Ich habe mich auf den Tag gefreut und auch darauf, die Leute wiederzusehen, die ich bereits vorab kennengelernt hatte“, erzählt Helena Ullrich, die ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau beginnt.

Gemeinsam statt allein starten

Insgesamt starten in diesem Jahr zehn Auszubildende und sechs dual Studierende bei der NürnbergMesse. Vertreten sind die Ausbildungsberufe Veranstaltungskaufmann/ Veranstaltungskauffrau, Kaufmann und Kauffrau für Marketingkommunikation sowie erstmals seit mehreren Jahren wieder die Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme. Ergänzt wird der neue Jahrgang durch dual Studierende der Studiengänge BWL/Messe-, Kongress- und Eventmanagement sowie BWL/Medien- und Kommunikationswirtschaft.

Dass Ausbildung und duales Studium für die NürnbergMesse einen hohen Stellenwert haben, betont auch Katharina Modjesch, Managerin HR Development, und verantwortlich für die Betreuung der der Azubis und dual Studierenden: „Wir investieren viel in unsere Nachwuchskräfte und bilden für unseren eigenen Bedarf aus. Uns ist es sehr wichtig, in die Zukunft zu investieren und damit auch unseren Fachkräftebedarf zu sichern. Zudem ist Ausbildung immer auch mit Wissenserhalt verbunden.“ Aus mehr als 1.000 Bewerbungen wurden letztlich die 16 neuen Azubis und dual Studierenden ausgewählt, die nun ihre ersten Schritte bei der NürnbergMesse machen. 

Die neuen Nachwuchskräfte arbeiten in Gruppen an Tischen im Saal Paris des NCC West.
Kennenlernformate und Gruppenaufgaben fördern den Austausch bereits in den ersten Tagen.

Die NürnbergMesse als Quiz-Show

Nach der Begrüßung wird direkt gemeinsam gearbeitet. Die Azubis und dual Studierenden werden in mehrere Gruppen eingeteilt und erhalten eine Aufgabe, die von den Azubis des zweiten Lehrjahrs vorbereitet wurde: Sie sollen sich mit der Geschichte der NürnbergMesse, ihren Veranstaltungen und ihrer Entwicklung beschäftigen und daraus eine Quiz-Show gestalten.

Zwischen Moderationswänden, Notizzetteln und ersten Diskussionen wird recherchiert, gesammelt und kreativ gearbeitet. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Fakten, sondern vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Ergebnisse reichen von Fragen zur Gründung und Entwicklung der NürnbergMesse über internationale Aktivitäten bis hin zu bekannten Eigenveranstaltungen wie der GaLaBau.

Dass die Azubis des zweiten Lehrjahrs die Einführung aktiv mitgestalten, hat einen besonderen Hintergrund. Schließlich saßen sie vor genau einem Jahr selbst noch auf den Stühlen der Neuen. „Das Jahr ist super schnell vorbeigegangen. Ich habe viele Teams kennengelernt, viele Erfahrungen gesammelt und freue mich jetzt auf alles, was noch kommt“, sagt Nina Psczolla, die mittlerweile im zweiten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation ist. Auch Alexander von Dobschütz, dualer Student im Bereich Messe-, Kongress- und Eventmanagement, nutzt die Gelegenheit, den Neuen einen Rat mitzugeben: „Seid offen für Neues, bringt eure Ideen ein, vernetzt euch im Unternehmen und fragt nach. Die Ausbildung bietet viele Möglichkeiten, wenn man sie nutzt.“ 

Zwei Personen beschriften Glasscheibe mit Markern bei Teamaktivität im Freien.
Aus einer kleinen Social-Media-Aktion entsteht ein gemeinsamer Auftritt des neuen Ausbildungsjahrgangs.

Erste Kontakte, neue Perspektiven und ein bisschen Instagram

Neben organisatorischen Themen und ersten Einblicken in den Ausbildungsalltag kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Während einer interaktiven Pause im Messepark organisieren die Azubis des zweiten Lehrjahrs unter anderem eine kleine Social-Media-Aktion. Die neuen Veranstaltungskaufleute verewigen ihre Unterschriften auf einer Glasscheibe. Entstehen soll daraus ein Instagram-Video, das die neuen Veranstaltungskaufleute des Jahrgangs 2026/27 vorstellt.

Solche Programmpunkte ziehen sich durch die gesamte Einführungswoche. Die Einführungstage reichen von Gruppenaufgaben und Kennenlernformaten über den Austausch mit erfahrenen Azubis bis hin zur Begrüßung durch CEO Peter Ottmann. Hinzu kommen Präsentationen der Jugend- und Auszubildendenvertretung, Gruppen- und Porträtfotos, verschiedene Schulungen sowie die ersten Besuche in den Fachabteilungen. Für die neuen Nachwuchskräfte ist das vor allem eine Gelegenheit, die Menschen in den Abteilungen kennenzulernen und sich Schritt für Schritt im Unternehmen zurechtzufinden. „Ich freue mich am meisten darauf, die Leute noch besser kennenzulernen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und mich überraschen zu lassen, was in den nächsten Wochen alles auf mich zukommt“, sagt Till Hollmann, angehender Veranstaltungskaufmann. 

Der Grundstein für die kommenden Jahre

Wenn die Einführungstage nach vielen Programmpunkten und neuen Eindrücken zu Ende gehen, bleibt vor allem eines: das Gefühl, angekommen zu sein. Für Katharina Modjesch ist genau das das wichtigste Ziel der ersten Tage: „Für mich ist der Einstieg geglückt, wenn sich die Auszubildenden am Ende des ersten Tages wohl und willkommen fühlen, bereits erste Kontakte untereinander geknüpft haben und sich als Teil der Gruppe fühlen. Dieses erste Gefühl von Zusammenhalt ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung.“

Betrachtet man die vielen Gespräche, das gemeinsame Arbeiten und die ersten entstandenen Kontakte, scheint dieser Grundstein bereits am ersten Tag gelegt worden zu sein. Für die 16 neuen Azubis und dual Studierenden beginnt damit nicht nur ein neues Ausbildungsjahr, sondern ein neuer Lebensabschnitt bei der NürnbergMesse. 

Zwei Personen beschriften Glasscheibe mit Markern bei Teamaktivität im Freien.
Gemeinsam statt allein zu starten, ist ein wichtiger Grundstein für die kommenden Ausbildungsjahre.

Autor

Portrait Johanna Köhler
Johanna Köhler