Aluminiumträger liegen bereit, Lastwagen liefern Wand- und Dachelemente an. Schritt für Schritt wächst auf dem Festplatz eine Messehalle heran. Zur Eröffnung der area30 vom 19. bis 24. September wird davon kaum noch etwas zu sehen sein. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch Ausstellungsflächen, führen Gespräche, entdecken neue Produkte und Trends rund um die Küche. Was die wenigsten wahrnehmen: Die Halle selbst ist Teil einer Entwicklung, die zunehmend von Fragen nach Ressourceneinsatz, Flächennutzung und Kreislaufwirtschaft geprägt wird.
Eine Messehalle, die mit ihren Aufgaben wächst
Löhne gilt als Zentrum der deutschen Küchenmöbelindustrie. Jedes Jahr öffnen Hersteller in der Region ihre Showrooms für Fachhandelspartner. Für viele Unternehmen der Branche, die keinen eigenen Standort vor Ort besitzen, bietet die area30 eine gemeinsame Plattform.
Weil es in der Region keine bestehende Halle in der benötigten Größe gibt, setzt Veranstalter trendfairs seit Jahren auf einen temporären Messekomplex. Drei modulare Hallen bilden gemeinsam die rund 10.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche. Für Projektmanager Arian Kiesling liegt darin ein wesentlicher Vorteil: „Aufgrund der Flexibilität der Konstruktion konnte und kann der Baukörper mit dem Erfolg der area30 mitwachsen. Bei einer festen Messehalle wäre dies so nicht möglich gewesen.“ Die Flexibilität betrifft jedoch nicht nur die Fläche. Sie ermöglicht auch, auf veränderte Anforderungen zu reagieren, ohne dauerhaft neue Gebäude errichten zu müssen.



