Zur GalaBau 2026 setzt die NürnbergMesse erstmals vier Shuttlebusse auf dem Messegelände ein, die mit dem Kraftstoff HVO100 („Biodiesel“) fahren. Mit der schrittweisen Umstellung auf den alternativen Kraftstoff verringert die NürnbergMesse CO₂-Emissionen und den Feinstaubausstoß der im Messebetrieb eingesetzten Fahrzeuge. „Die Shuttlebusse sind für viele Besucherinnen und Besucher unserer Messen der erste Kontaktpunkt mit dem Messegelände. Deshalb ist es wichtig, durch den Einsatz von HVO100 den Verbrauch fossiler Kraftstoffe auch an dieser Stelle zu reduzieren, sagt Dirk Blum, Senior Vice President „Finance & Facility“ der NürnbergMesse Group.
Die Shuttlebusse sind ein wichtiger Bestandteil der Besucherlogistik auf dem Messegelände. Mit ihnen gelangen Messegäste beispielsweise von der U-Bahn-Station „Messe“ und vom Eingang Mitte zum NCC Ost auf der anderen Seite des Messegeländes. Während der GalaBau 2026 befördern erstmals vier Busse Messegäste, die mit HVO100 (Hydrotreated Vegetable Oil) betrieben werden. HVO100 wird aus Rest- und Abfallstoffen wie zum Beispiel Altspeisefetten hergestellt und kann von vielen herkömmlichen Diesel-Fahrzeugen genutzt werden.
Unsere Besucher-Shuttles sind ein wichtiger Bestandteil des Messebetriebs. Mit dem Einsatz von HVO100 können wir gemeinsam mit unserem Partner OVF die damit verbundenen Emissionen verringern und gleichzeitig auf eine bestehende, praxistaugliche Technologie setzen“, sagt Manuela Röschlau, Senior Managerin Einkauf bei der NürnbergMesse.
Die HVO-Shuttlebusse werden von der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF) betrieben, einem Unternehmen der bayerischen DB-Busgruppe. Laut Axel Nettersheim, Betriebsmanager der OVF, eignen sich die Einsatzbedingungen im Messebetrieb besonders gut für den alternativen Kraftstoff: „Bei den kurzen Wegen im Messegelände überzeugt HVO100 durch hohe CO₂- und Feinstaubeinsparungen."
