Nachhaltiger bauen mit heimischem Naturstein

Steinvielfalt aus dem deutschsprachigen Raum auf der Stone+tec Website /// von 

Stonetec Kurze Wege: Der Nürnberger Burgsandstein wird im Stadtgebiet, in Worzeldorf, abgebaut. (Foto: GS Schenk)

Ob Firmensitz, öffentliches Gebäude oder Familienhaus – wer heute ein Bauprojekt startet, kommt um das Thema Nachhaltigkeit nicht herum. Schließlich sollen die eigenen vier Wände nicht auf Kosten zukünftiger Generationen gehen. Ausgerechnet eines der ältesten der Menschheit bekannten Baumaterialien, Naturstein, kann hier punkten. Insbesondere, wenn der Stein aus der Region kommt.

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Auch wenn die Bearbeitung von Naturstein aufwändig aussieht, benötigt Sie deutlich weniger Energie als die Herstellung anderer Baumaterialien wie Glas. (Foto: Grandi)

Dieses Material überdauert Jahrhunderte: Dass Naturstein höchst stabil und langlebig ist, beweisen zahllose historische Bauwerke von Stonehenge bis zum Kölner Dom. Und auch in Sachen Nachhaltigkeit hat Naturstein die Nase vorn. Eine vom Deutschen Naturwerkstein-Verband (DNV) in Auftrag gegebene und vom Institut PE International durchgeführte Studie hat zuletzt „Ökobilanzen zu Fassadenvarianten in Naturstein und Glas“ verglichen. Die Studie beweist: Glasfassaden, wie sie heute an Büro- und Geschäftshäusern zuhauf zu finden sind, benötigen mehr Energie in der Herstellung, sind aufwändiger in der Pflege und ihre Komponenten müssen häufiger ausgetauscht werden. So wird bei wärmeschutzverglasten Fensterflächen bereits nach 25 Jahren ein Austausch fällig. Eine Natursteinverkleidung an der Fassade muss durchschnittlich erst nach rund 80 Jahren erneuert werden. Und auch im Innenausbau, etwa bei Küchenarbeitsplatten, Steinfliesen oder Waschbecken und Sanitäranlagen im Bad ist Naturstein zeitlos langlebig.

Vielfalt von hier

Ein Bauherr handelt besonders nachhaltig, wenn er auf Naturstein aus heimischen Gefilden setzt. Denn die kurzen Transportwege und der hiesige sorgfältige Abbau nach hohen Umweltauflagen

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Ruhrsandstein (Foto: Grandi)

verbessern die Ökobilanz des Materials zusätzlich. Die Vielfalt heimischer Natursteine ist auch Thema einer großen Sonderschau auf der Stone+tec, der Internationalen Fachmesse für Naturstein und Steintechnologie in Nürnberg. Wenn die Stone+tec vom 13. bis 16. Juni ihre Tore öffnet, können Besucher auf dieser Sonderschau dunkle Basalt-Steinplatten aus der Eifel genauso bewundern wie etwa hellen Sandstein aus dem Raum Stuttgart oder Marmor aus Österreich mit kontrastreichen Maserungen.

Aus Nürnberg tritt mit dem Worzeldorfer Quarzit der Firma GS Schenk ein Sandstein an, der schon auf der Nürnberger Kaiserburg verbaut wurde – oder zuletzt bei der Nürnberger Pellerhof-Rekonstruktion. Neben der guten Ökobilanz stellt heimischer Naturstein nämlich auch einen Bezug zur hiesigen Bautradition her und helfen mit, dass sich neue Gebäude gut in ihre Umgebung einfügen.

Einen Überblick über alle heimischen Natursteine der Stone+tec Sonderschau finden Sie schon jetzt im Stone+tec Newsroom. Hier wird bis zum Messestart im Juni monatlich ein neuer Stein sowie der dazugehörige Anbieter vorgestellt. Gleich reinschauen unter der Rubrik Unser Naturstein!

2 Kommentare

  1. Danke für den Beitrag zum Bauen mit Naturstein. Mein Vater hat sein Haus mit viel Naturstein gebaut und besonders auch drinnen viel Naturstein verwendet. Er liebt es, nachhaltig und umweltbewusst zu bauen.

  2. Heimische Materialien und Naturstein machen sich wunderbar, wenn damit gebaut werden soll. Sie harmonieren in ihrer Farbgebung besser mit der Landschaft. Schließlich unterlagen sie den heimischen Witterungsbedingungen.

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