Zwischen Ton, Drehscheiben, Gipsformen und frisch glasierten Bechern wird gelacht, erklärt, geholfen. In der Töpferei von noris inklusion herrscht eine Stimmung, die ansteckt: konzentriert, lebendig und voller Freude. noris inklusion ist eine gemeinnützige Organisation in Nürnberg, die Menschen mit Beeinträchtigung in verschiedenen Werkstätten beschäftigt – darunter die Töpferei, in der handwerkliche und kreative Arbeitsprozesse vermittelt werden.
Hier entstehen nun die neuen Keramikstücke, die wir künftig als Jubilargeschenke an unsere NürnbergMesse-Mitarbeitenden und als VIP-Präsente an unsere nationalen sowie internationalen Gäste verschenken werden. Becher, Krüge, Karaffen und Kerzenhalter, handgefertigt von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.
Jeder Handgriff sitzt, jeder Schritt hat Bedeutung. Und doch ist es vor allem eines, das den Raum erfüllt: ein Gefühl von Miteinander.
Design, das verbindet
Die gestalterische Idee stammt von Monika Geldhauser, Produktdesignerin und Initiatorin dieser Produktserie. Ihr Anspruch: zeitlos, lokal, hochwertig und für alle zugänglich. „Die Grundidee war, eine rein lokal produzierte Serie zu schaffen – ohne Kunststoffe, aus natürlichen Materialien und mit Menschen aus kleinen Werkstätten“, erzählt sie. „Mir war wichtig, dass jeder teilhaben kann: Meister, Autodidakten und Menschen mit Beeinträchtigung. Unter Anleitung kann jeder ein Teil einer hochwertigen Designserie werden.“ Die Töpferei von noris inklusion ist dabei ihr Partner im Bereich Keramik.
Ihre Entwürfe sind bewusst schlicht, ikonisch und langlebig. „Ich wünsche mir, dass die Becher in 20 Jahren noch genauso hergestellt werden und immer noch zu allem passen. Wir sollten wegkommen vom Schnelllebigen und hin zu Dingen, die bleiben.“ Dass wir diese Produkte nun nutzen und in die Welt hinaustragen, berührt sie besonders: „Eine international agierende Messe, die lokal produzierte Produkte verschenkt – das ist genau der Wirtschaftskreislauf, den wir brauchen. Lokal handeln, weltoffen denken. Das passt perfekt zu diesem Projekt.“













