Starke 119 Anmeldungen in neun Kategorien sind ein deutlicher Indikator für das hohe Potenzial der Entwickler und wie begehrt der Preis bei ihnen ist. „Der embedded award zeigt eindrücklich über die Jahrzehnte hinweg die anhaltend hohe Innovationsgeschwindigkeit der Branche – und zwar in allen Teilbereichen“, betont Axel Sikora. Der Jury-Vorsitzende weiß: „Diese Auszeichnung gibt den Unternehmen eine sehr gute Sichtbarkeit und damit auch der embedded world.“
Die neun Teilbereiche zeigen die komplexe und vielfältige Welt der eingebetteten Systeme: Artificial Intelligence, Electronic Displays, Embedded Vision, Hardware, Safety & Security, SoC / IP / IC Design, Software, Startup und Tools. Die hochkarätige Fachjury um Axel Sikora nominierte die drei Finalisten jeder Kategorie und kürte in einem zweiten Schritt die Sieger. Als Publikumspreis der Branche kommt der „community choice award“ ergänzend dazu.
Die Einreichungen kamen 2026 von Entwicklern aus Ländern rund um den Globus. Die Gewinner der diesjährigen 22. Ausgabe des Awards kommen aus Deutschland, Italien, Taiwan und den USA.
Treiber der Entwicklung treffen sich in Nürnberg
Eingebettete Systeme begegnen uns fast überall im Alltag: in Haushaltsgeräten, bei der Unterhaltungselektronik, im Auto, aber auch bei industriellen Maschinen oder in der Medizintechnik. Sie sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft, übernehmen Steuerungs-, Regelungs- und Datenverarbeitungsaufgaben.
Vorangetrieben wird ihre Entwicklung Jahr für Jahr auf der embedded world in Nürnberg, der Leistungsschau findiger Unternehmer. In diesem Jahr etwa Ceva aus den USA, Gewinner der Kategorie Artificial Intelligence. Mit ihrer energieeffizienten KI „Ceva-NeuPro-Nano“ lässt sich die Batterielaufzeit verlängern, der Materialbedarf verringern und der Cloud-Footprint senken.
Im Hardware-Bereich gelang es den deutschen Entwicklern von ioncentric, mit ihrem Produkt „eiscube & ioneis cloud“ eine zentrale Lücke in Batterie- und Elektroniksystemen zu schließen, deren Lebensdauer deutlich zu verlängern und nachhaltige Wertschöpfungsketten zu unterstützen.









