Die Verbesserungspotenziale im deutschen Handwerk sind laut Bitkom-Studie 2025 gegeben. Zwar nutzen 85 Prozent der Betriebe mindestens einen digitalen Service, 62 Prozent Messenger-Dienste und jeder Dritte hält regelmäßig Online-Meetings ab. Doch ihren Digitalisierungsgrad bewerten die Unternehmen selbst im Durchschnitt nur mit Schulnote 3,0. Lediglich 4 Prozent setzen bereits auf Künstliche Intelligenz (KI).
Hinzu kommen laut der Studie Hürden wie Fachkräftemangel (75 Prozent), IT-Sicherheit (60 Prozent) und die Notwendigkeit, die Digitalkompetenz der Mitarbeitenden zu erhöhen (76 Prozent). Viele Betriebe sind eher traditionell aufgestellt, was die Implementierung neuer Technologien erschweren bzw. verzögern kann. Demografischer Wandel, Unternehmensnachfolge und neue Arbeitsmodelle stellen das Handwerk vor weitere Herausforderungen.
Zukunftsraum: Lösungen für dringende Probleme
„Der Zukunftsraum soll die zentrale Plattform sein, an dem Zukunftsthemen gebündelt sichtbar und erlebbar werden“, sagt Phillip Blass, Director Exhibitions bei der NürnbergMesse. „Damit setzen wir ein klares Zeichen“, ergänzt Heiko Fischer von 100 PROZENT DIGITAL, schon lange Partner der Messe und Mitorganisator des Zukunftsraums. Ihm war es wichtig, einen Ort zu schaffen, an dem Betriebe und Anbieter zusammenkommen und nach Lösungen suchen, die im Alltag wirklich weiterhelfen: „Von Digitalisierung und KI bis zu Fachkräften und Führung.“
Beim Messe-Duo im März wurde die Idee erstmals umgesetzt. Mit mehr als 30 praxisnahen Vorträgen zu unterschiedlichsten Themen, einem vollumfänglich digitalen Büro als Best-Practice und einer Networking-Area, in der Unternehmer mit digital erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sowie Expertinnen und Experten ihr Wissen vertiefen und Probleme diskutieren konnten.



