Cool, warm, Holz

Das "H7" verbindet Architektur und Nachhaltigkeit - und ist der richtige Ort für die Zentrale eines Bio-Einzelhändlers. /// von 

Holzhybridgebäudes H7 Münser Foto: Christian Richters
Holzhybridgebäudes H7 Münser

Foto: Christian Richters

Mit dem H7 ist in Münster ein Leuchtturmprojekt nachhaltiger Bauweise und das höchste Holzhybridgebäude NRWs entstanden. Warum H7? Drei Geschosse wären in dieser Bauweise die baurechtliche Grenze gemäß Landesbauordnung in NRW – das Gebäude am Hafen Münster mit dem Ankermieter und Mitinvestor SuperBioMarkt AG packt nochmal vier oben drauf. Der verantwortliche Architekt ist Dipl.-Ing. Andreas Heupel.

Zusammenspiel von Holz, Beton, Stahl, Terrakotta und Glas

Hybrid bauen bedeutet, unterschiedliche Materialien wie Holz, Beton, Stahl und Aluminium zu kombinieren und dabei neue Eigenschaften zu erzielen, die durch den schlichten Einsatz einzelner Werkstoffe unerreichbar sind.

Die Holz-Hybridbauweise bietet ganz besondere Vorteile – auch unter ökologischen Aspekten. Holz ist ein nachhaltiger Baustoff, besonders wenn es zum Bau von Gebäuden eingesetzt wird. Im H7 in Münster wird es kombiniert mit den Materialien Beton, Stahl, Terrakotta und Glas. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch architektonisch und ästhetisch attraktiv. Die Stirnseiten des Gebäudes sind aus Glas und geben den Blick auf das Leben im Münsteraner Hafen frei. Der Eindruck von architektonisch begriffener Natur wird im Zusammenspiel mit dem verarbeiteten Holz durch grün glasierte Terrakotta verstärkt.

Intelligenter Einsatz von Materialien mit Blick auf Ressourcen

Holzhybridgebäudes H7 Münser

Foto: Christian Richters

„Holz ist warm und zeitlos modern zugleich“ – so jedenfalls sieht es der Architekt des innovativen Gebäudes, Dipl.-Ing. Andreas Heupel. Holz hat darüber hinaus zahlreiche weitere Vorteile: Holz ist ein nachwachsender Baustoff, es ist ein natürlicher Klimaschützer durch die umweltschonende Produktion, Senkung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen und Speicherung von CO2. Es wärmt und es dämmt. So erfolgt die Erwärmung des Holzhybridgebäudes H7 beispielsweise im Wesentlichen durch Wärmegewinne der einfallenden Sonneneinstrahlung und der Nutzung von Abwärme. Und die Holzdämmung reduziert Wärmeverluste auf ein Minimum.

Ressourcen schonen und Ressourcen teilen ist das große Thema im H7. Holz ersetzt und ergänzt die Baustoffe Beton und Stahl. Alleine bei der Produktion werden je Kubikmeter Holz die Kolhenstoffdioxid-Emissionen (CO2) um 1,1 Tonnen gesenkt. Und: das Holz speichert weitere 0,9 Tonnen je Kubikmeter.

Holzhybridgebäudes H7 Münser

Foto: Christian Richters

Ressourcen schonen und Ressourcen teilen, genauso wie nachhaltig handeln  –  das passt auch zu den Werten des Unternehmens SuperBioMarkt AG. „Das H7 setzt Maßstäbe beim nachhaltigen Bauen und ist aus unserer Sicht eines der innovativsten Gebäude in Deutschland. Weil wir uns als Bio-Einzelhändler den Werten der Bio-Bewegung verpflichtet fühlen, war das der perfekte Ort für unsere neue Unternehmenszentrale. Im Herbst 2016 sind wir eingezogen und sind immer noch absolut begeistert. Eine Inspiration für hoffentlich viele weitere ähnliche Bauprojekte“, so Michael Radau, Vorstandsvorsitzender und Inhaber SuperBioMarkt AG sowie Mitglied des Fachbeirates der BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel.

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